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    Matth. 22,21: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist...

    Die wohl bekannteste Stelle der Weltliteratur, die sich mit dem Bildprogramm auf römischen Münzen befasst, stammt aus dem Matthäus-Evangelium.

    Matth. 22,15-22: Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist ...

    (15) Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in seinen Worten fangen könnten;
    (16) und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: "Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen.
    (17) Darum sage uns, was meinst du: Ist's recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht?"
    (18) Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: "Ihr Heuchler, was versucht ihr mich?
    (19) Zeigt mir die Steuermünze!" Und sie reichten ihm einen Silbergroschen.
    (20) Und er sprach zu ihnen: "Wessen Bild und Aufschrift ist das?"
    (21) Sie sprachen zu ihm: "Des Kaisers." Da sprach er zu ihnen: "So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!"
    (22) Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon.
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