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    CIL VI 945

    Die Inschrift auf dem Titusbogen

    Inschrift des Bogens (CIL VI 945; = 31211, p. 3777; p. 4308)
    Senatus | populusque Romanus | divo Tito divi Vespasiani f(ilio) | Vespasiano Augusto

    "Der Senat und das Volk von Rom dem vergöttlichten Titus Vespasianus Augustus, Sohn des vergöttlichten Vespasianus"

    Erläuterung : Der Titusbogen hat die Zerstörung der Zeiten dadurch überlebt, dass er, wie viele Monumente in Rom, im Mittelalter in die Festung der Frangipani eingebaut wurde. Dadurch wurde der Bogen so sehr beschädigt, dass er, als man die Festung 1822 abtrug, wieder neu aufgebaut werden musste. Vgl. die Inschrift auf Bild Nr. 2. Die Ergänzungen sind sichtbar, da sie in hellem Travertin eingefügt wurden. Beachten Sie bitte die Dimensionen und die Schönheit der Inschrift : Das Schriftfeld misst 2,03 x 6,82 m. Die Buchstabenhöhe beträgt 35 bis 40 cm. Die Buchstaben bestanden aus vergoldeter Bronze, die mit grossen Nägeln befestigt waren (heute sind die ausgesparten Formen sichtbar, die die vergoldeten Bronzebuchstaben aufzunehmen hatten). Diese sogenannten litterae aureae (= goldene Buchstaben) sind von Kaiser Augustus erstmals verwendet worden als Zeichen des neuen « goldenen Zeitalters » (saeculum aureum). Der Text der Inschrift ist von monumentaler Einfachheit.
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