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    >Modules > Römische Armee der Kaiserzeit > Die römische Armee im Krieg > Die neue Angriffsstrategie am Beispiel des Alpenfeldzuges

    Strabo, Geographie, IV, 6

    Weitere Quellentexte zum Alpenfeldzug II

    Strabo, der kaiserzeitliche Geograph schreibt :

    (IV, 6, 8f. p. 206C)
    "Den ungezügelten Streifzügen aller machten Tiberius und sein Bruder Drusus in einem einzigen Sommer ein Ende, so dass es jetzt schon das 33. Jahr ist, seitdem sie ruhig sind und regelmässig die Steuern zahlen."

    (VII, 1, 5, p. 292C)
    "Nahe beim ihm (Herkynischer Wald = Schwäbische Alb) sind die Quellen der Donau und des Rheins und zwischen beiden der See und die Sümpfe, in welche der Rhein fliesst. Der Umfang des Sees beträgt mehr als 300 Stadien, die Überfahrt aber nahe an 200. Er hat auch eine Insel, welche Tiberius im Seekampf gegen die Vindeliker als Stützpunkt benutzte."

    Horaz, der grosse Dichter der augusteischen Zeit (63–8 v.Chr.), verfasste – auf Wunsch des Augustus – die Oden IV, 4 und IV, 14, in denen er die Taten von Drusus sowie von Drusus und Tiberius besang.

    Der Alpenfeldzug hat ein grosses literarisches Echo erfahren, da er eben von den kaiserlichen Stiefsöhnen Tiberius und Drusus geführt wurde. Tiberius und Drusus waren die Söhne der Livia, der Ehefrau des Augustus aus deren erster Ehe.
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