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    >Modules > Römische Armee der Kaiserzeit > Die römische Armee im Krieg > Die neue Angriffsstrategie am Beispiel des Alpenfeldzuges

    Velleius Paterculus, II 95, 1

    Weitere Quellentexte zum Alpenfeldzug I

    "Quippe uterque, divisis partibus, Raetos Vindelicosque adgressi, multis urbium et castellorum oppugnationibus nec non derecta quoque acie feliciter functi gentes locis tutissimas, aditu difficillimas, numero frequentes, feritate truces maiore cum periculo quam damno Romani exercitus, plurimo cum earum sanguine perdomuerunt."

    Übersetzung : "Beide (Tiberius und Drusus) teilten ihre Streitkräfte und griffen die Räter und die Vindeliker an. Nachdem sie viele Städte und Burgen im Sturm genommen und auch in einer geordneten Schlacht glücklich niedergekämpft hatten, haben sie die Stämme, die durch ihre natürliche Lage gut gesichert, mit einem schwierigen Zugang versehen, sehr zahlreich und durch ihre Wildheit furchtbar waren, unter riesigen Blutverlusten seitens der Stämme, mit grösserer Gefahr für das römische Heer als mit echtem Schaden endgültig besiegt."

    Erläuterung : Velleius Paterculus, römischer Ritter (20/19 v.Chr.–nach 30 n.Chr.), der im Heer des späteren Kaisers Tiberius kämpfte, eine Römische Geschichte verfasste und ein grosserer Bewunderer von Tiberius war. Auch hier wird in gehobenem Stil die Leistung der beiden Feldherren und des römischen Heeres hervorgehoben.
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