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    >Modules > Spätantike > Chronologisches Gerüst > Diokletian und Konstantin – der Beginn der Spätantike

    Burckhardt, Die Zeit Constantins des Grossen

    "Es ist viel verlangt, wenn man sich für die so wunderlich bedingte diocletianische Reichsordnung ereifern soll; wenn sie aber zu Rechte bestand, so war Constantin ein Usurpator. Eine Beischläferin Helena hatte ihn dem Constantius zu Naïssus in Serbien geboren im Jahre 274, und so war er auch von seiten des Erbrechtes strenge genommen keiner Sukzession fähig. Der Lobredner Eumenius macht ihn zwar legitim und meint, er hätte noch gerne unterwegs die abgedankten Imperatoren um Erlaubnis gefragt, allein dies sind nichts als Worte."

    J. Burckhardt, Die Zeit Constantins des Grossen, Basel 1853, 8. Abschnitt.
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