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    Modules > Lateinische Epigraphik > Anfänger > Einführung

    Das lateinische Alphabet

    Das lateinische Alphabet leitet sich über Vermittlung der Etrusker vom westgriechischen Alphabet (Großgriechenland und Sizilien) her. Ab dem Ende der Republik (1. Jh. v. Chr.) besteht es aus 23 Buchstaben: A, B, C, D, E, F, G, H, I, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, V, X, Y, Z.

    * Die Unterscheidung von U gegenüber V erscheint während der 12. und 13. Jh. Bis dahin wurde der Laut "U" in Kleinbuchstaben "u" und in Großbuchstaben "V" geschrieben.

    * Die Unterscheidung von I gegenüber J stammt aus der Renaissance. In der Antike wurden der Vokal "i" und der Konsonant "i" beide "I" notiert.

    * Der Buchstabe "W" erscheint während der 14. und 15. Jh.

     

    Bibliographie:

    K. P. Almar, "Das Alphabet und seine Entwicklung", in Inscriptiones latinae. Eine illustrierte Einführung in die lateinische Epigraphik, Odense, 1990, 9-24.

    J.-N. Corvisier, "Alphabet et numérotation", in Sources et méthodes en histoire ancienne, Paris, 1997, 93-95.

    J.-M. Lassère, "L’alphabet des inscriptions", in Manuel d'épigraphie latine, Bd. 1, Paris, 2005, 34-35.

    M. Lejeune, "La diffusion de l’alphabet", in CRAI 1966, 505-511.

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