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    Modules > Römische Armee der Kaiserzeit > Schaffung und Struktur des stehendes Heeres der Kaiserzeit > Übersicht über das römische Heer der Kaiserzeit

    Die persönliche Garde des Kaisers

    Neben den Praetorianerkohorten, die auf die Republik zurückgingen, schuf sich Augustus eine persönliche Leibwache, die aus Germanen bestand, die corporis custodes (im wörtlichen Sinn : "Leib-wächter"). Sie waren dem Kaiser treu ergeben – und waren schon aus sprachlichen Gründen am Hof und in Rom isoliert.
    Seit der Zeit der Flavier traten an die Stelle der kleinen Formation der germanischen "Body-guards" die Equites singulares Augusti, eine berittene persönliche Leibwache des Kaisers, wohl zuerst von 500, dann von 1000 Mann. Der Dienst in dieser Reitertruppe war sehr ehrenvoll, meistens waren die Reiter Germanen, Räter, Daker, Pannonier, aber auch Helvetier, Leute aus Stämmen also, die traditionnellerweise gute Reiter waren. Ihr Lager befand sich in Rom.
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