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    Modules > Römische Armee der Kaiserzeit > Schaffung und Struktur des stehendes Heeres der Kaiserzeit > Die augusteischen Ansiedlungsprogramme

    Einführung in die Problemstellung

    Auf Tafel 1.1. ("Die Schlacht bei Aktium – was nun ?") haben Sie gesehen, dass die Armee des Oktavian viel zu gross war und durch Entlassungen verkleinert werden musste. Doch eine blosse Entlassung war seit der Heeresreform des Marius (in der römischen Republik 100 v.Chr.) unmöglich geworden, da nicht mehr Bauernsöhne, sondern landlose Proletarier in der Armee dienten, die beim Abschied aus der Armee Land forderten, um sich eine Existenz aufzubauen. Nicht nur Augustus, sondern bereits Caesar hatte zum Mittel der Kolonisation gegriffen, um die Veteranen mit Land zu versorgen. Caesar hatte zudem auch stadtrömische Bürger angesiedelt. Der begehrte Siedlungsraum war in erster Linie Italien, dann aber auch die Provinzen. Wir zeigen Ihnen zuerst die Zeugnisse, die Ansiedlungen von Veteranen belegen (vergleichen Sie auch die Karte zur caesarisch-augusteischen Kolonisation) und fragen nachher, was eine römische Kolonie gewesen ist.
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