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    Modules > Spätantike > Strukturen der Spätantike > Gesellschaft und Christentum: Ausbildung der christlichen Lehre und Werte und die Entwicklung der Kirchenorganisation

    Häresien

    Arianer, Novatianer und Wiedertäufer

    Arianer: Anhänger der theologischen Position des Arius. Das Verhältnis von Gottheit und Menschheit in Jesus Christus ist von den Arianern im Gegensatz zu der sich durchsetzenden Mehrheitsauffassung so gesehen worden, dass die Menschheitsnatur von Jesus betont wurde. Dadurch wurde der Gedanke der Erlösung durch den menschgewordenen Sohn Gottes, der also Gott gleich (homusios – und nicht nur gottähnlich, homousios) sein musste, gefährdet. Die beiden ersten Ökumenischen Konzilien von Nicaea 325 und von Konstantinopel verurteilten den Arianismus.

    Novatianer: Anhänger des Novatian. Novatian wollte die Wirkung von Bussleistungen allein dem Urteil Gottes überlassen.

    Wiedertäufer: U. a. die Novatianer verlangten eine zusätzliche Taufe.
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