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    Modules > Römische Armee der Kaiserzeit > Die römische Armee im Krieg > Die neue Angriffsstrategie am Beispiel des Alpenfeldzuges

    Zwei Schleuderbleie aus Tiefencastel GR

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    Erläuterung : Die beiden Schleuderbleie, die im Sommer 2002 zufällig als Streufunde in einer Waldlichtung 1 km südlich von Tiefencastel GR gefunden wurden, stellen ein hochinteressantes Zeugnis für die Anwesenheit von römischen Soldaten dar. Die Schleuderbleie tragen, wie dies etwa aus dem Krieg um Perugia (eine blutige Episode nach der Schlacht bei Philippi) bekannt ist, die Nummern der am Kampf beteiligten Legionen. Hier waren die Legio III und die Legio XII beteiligt. Die Schleuderbleie (lat. glandes) wurden von speziellen Schleuderern (funditores) oder dann von Legionären als primitive Fernwaffen geschleudert, waren dattelförmig und wogen ca. 20–50 g. Nach unserern Meinung gehören diese Funde zum Alpenfeldzug von 15 v.Chr.


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