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    Modules > Spätantike > Strukturen der Spätantike > Gesellschaft und Christentum: Ausbildung der christlichen Lehre und Werte und die Entwicklung der Kirchenorganisation

    Ambrosius

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    Der Bischof von Mailand Ambrosius, Detail aus einem Mosaik in Mailand (S. Ambrogio, S. Vittore), Abb. nach Santo Mazzarino, S. Ambrogio, Rom 1989. Das Copyright liegt beim Verlag L'Erma di Bretschneider, Rom.

    Augustinus schildert in seinen Bekenntnissen, wie er den Bischof Ambrosius in Mailand kennenlernte und in den Bann seiner Persönlichkeit geriet. Augustin selbst war aber noch auf eine weltliche Karriere bedacht: Inhiabam honoribus, lucris, coniugio ... (conf. 6, 9) Ambrosius beurteilte er deshalb zunächst von den dadurch gegebenen Massstäben her: ... ipsumque Ambrosium felicem quendam hominem secundum saeculum opinabar, quem sic tantae potestates honorarent: caelibatus tantum eius mihi laboriosus videbatur. (conf. 6, 3)

    Augustin betrachtete Ambrosius zwar als glücklich gemäss weltlichen Wertvorstellungen, doch dass er unverheiratet war, schien ihm beschwerlich. Er dachte noch immer daran, eine weltliche Laufbahn zu verfolgen.
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