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    Modules > Lateinische Epigraphik > Fortgeschrittene

    Lage

    Der Standort von Aventicum war für die Gründung einer Stadt günstig: er lag nämlich an einer Kreuzung zwischen einem Wasserweg und einem Landweg. Der Wasserweg führte durch den Murtensee nach Süden bis Yverdon (Eburodunum) und durch den Bielersee nach Norden bis zur Aare und zum Rhein. Das Vorhandensein eines Schifferverbands zur Römerzeit in Aventicum bestätigt die Wichtigkeit dieser Wasserverkehrsachse. Der Landweg, der Avenches überquerte, war auch nicht belanglos, da er Italien mit Germanien über den Großen Sankt Bernhard verband; diese Verkehrsachse war für das römische Reich lebenswichtig. Der Kaiser Claudius (41-54 n. Chr.) ließ den Großen Sankt Bernhard als befahrbare Straße ausbauen, obwohl dieser Paß von alters her schon benutzbar war.


    Die Römerstadt Aventicum: Aquarell von B. Gubler

    © Musée cantonal d'archéologie et d'histoire, Lausanne.

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